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Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff

Dekorative Grafik

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff sind eines der beliebtesten Ausflugsziele in Südtirol. Auf 12 Hektar werden über 80 verschiedene Gartenlandschaften aus aller Welt gezeigt. Es gibt neben verschiedenen Themengärten und Pflanzensammlungen auch zahlreiche Künstlerpavillons und Erlebnisstationen zu erleben. Die Gärten wurden mehrfach ausgezeichnet und setzen heute vor allem auf eine ökologische Bewirtschaftung und einen hohen Qualitätsstandard.

Konstante Besuchszahlen

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff können 2025 auf eine erfolgreiche Gartensaison zurückblicken. Insgesamt 371.286 Besucherinnen und Besucher genossen die vielfältige Pflanzenwelt der Gärten. In der Gartensaison 2025 wurden vom Gartenvermittlungsteam 1.284 Führungen durchgeführt. Aufgrund der Streikaktionen der Lehrkräfte gab es im Herbst keine Nachfrage nach didaktischen Angeboten vonseiten der deutschen Schulen in Südtirol.

Veranstaltungen und Jahresthema

Ein abwechslungsreiches Konzertprogramm begeisterte 5.400 Musikinteressierte. Mit vier erfolgreichen Konzerten und den beliebten Gartenpicknicks waren die Sommerveranstaltungen weiterhin ein beliebter Treffpunkt für das einheimische Publikum.

Die Besucherinnen und Besucher konnten während ihres Rundgangs die renommierte Fotoausstellung IGPOTY besichtigen. Sie gilt als einer der weltweit angesehensten Wettbewerbe für Gartenfotografie. Im Gartenareal wurden insgesamt 35 Fotowerke internationaler Künstlerinnen und Künstler präsentiert.

Zum zweiten Mal in der Geschichte der Gärten wurden die Öffnungszeiten bis zum 6. Januar verlängert. In der Zeit vom 20. November bis 6. Januar verzauberte die Lichtershow LUMAGICA die Gäste. Mit 34.600 Besucherinnen und Besuchern stellte sie ein erfolgreiches Zusatzprogramm zur beliebten Gartensaison dar.

Gartengestaltung, -technik und -pflege

Ziel der Gartengestaltung war es auch 2025, einen vielfältigen und langblühenden Wechselflor zu gestalten. Um dies zu gewährleisten ist es wichtig, eine große Vielfalt an Arten und Sorten in der betriebseigenen Gärtnerei zu produzieren und so eine flexible Handhabung sicherzustellen.

Im Herbst musste ein größerer Austausch von Gehölzen vorgenommen werden, da diese aufgrund ungünstiger Bodenverhältnisse seit Längerem Vitalitätsdefizite und Schadbilder aufwiesen. Nach einem umfangreichen Bodenaustausch wurden schließlich neue Bäume gepflanzt. Um den Wasserbedarf für die Gärten auch in Zukunft gering zu halten und die Verfügbarkeit der Ressource Wasser zu sichern, wurde zusätzlich zur neuen Tiefbrunnenbohrung die bodennahe Bewässerung über Tropfschläuche in Kombination mit Feuchtigkeitssensoren in mehreren Beeten erweitert. Im Rahmen der vorgeschriebenen Baumsicherungen wurden über 1.000 Bäume kontrolliert.

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